Kommet, ihr Hirten

L1090082Wenn sich in diesen Tagen ein Ohrwurm einnistet bei mir, handelt es sich, wie man wohl vermuten darf, um ein Weihnachtslied. Lasst uns froh und munter sein ist aktuell das Lieblingslied meines Sohnes. Kommet, ihr Hirten kannte ich bis vor wenigen Jahren nicht. Dafür hat es in der kurzen Zeit erstaunliche Hitqualitäten entwickelt. Maria durch ein Dornwald ging singt meine Tochter jedes Jahr im Weihnachtskonzert mit ihrem Chor. In der Kirche. Ich stehe schon unter Wasser, bevor der erste Ton erklingt. Es vergeht eigentlich kein Tag in der Vorweihnachtszeit, an dem wir nicht singen. Das finde ich schön. Schön finde ich auch den Text von Max Goldt Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens, mit dem ich mich alljährlich aufs Neue einverstanden erkläre. So ist das mit mir und Weihnachten. Wir führen eine nicht ganz klar definierte Beziehung.

Aus diesem Grund war ich unsicher, ob es hier unbedingt ein Weihnachtsbeitrag sein muss. Nach einem sehr schönen Advents-nachmittag mit meinem Sohn und dem Buch Am Weihnachtsbaume … war ich dann sicher: Es muss. Für Geschenktipps kommt er etwas spät, für Inspiration jedoch braucht es keinen Termin. Hier also eine kleine Liste mit Dingen, die in unserem Hause die Herzen erfreuen:

  • Am Weihnachtsbaume … haben wir dieses Jahr entdeckt. Es war Liebe auf den dritten Blick. Für Menschen, die mit oder ohne Kindern gern singen und offen sind für Unkonventionelles … oder so.
  • James Krüss, Weihnachten im Leuchtturm auf den Hummerklippen als Hörspiel aus dem Audio-Verlag, ist große Klasse. Ausrufezeichen.
  • Die Weihnachtsgans Auguste, gelesen von Katharina Thalbach, haben wir vor einigen Jahren zu Weihnachten geschenkt bekommen und möchten es seitdem nicht mehr missen.
  • Das Häschen und die Rübe, ein Buch für kleine Kinder, das ich aus meiner Kindheit kenne und wiederentdeckt habe, ich mag den Malstil sehr und die Geschichte hat eine wunderbar weihnachtliche Botschaft.
  • Ella Fitzgerald, Ella Wishes You A Swinging Christmashabe ich mir gekauft in einem Jahr, als die Weihnachtsstimmung mir zu düster war, wird jedes Jahr gespielt und im Moment von meiner Tochter okkupiert.
  • Wiener Pfaffenhütchenmeine allerliebsten Lieblingsweihnachtsplätzchen, ein Dauerbrenner seit Kindertagen. Das Rezept ist nicht das Original von meiner Mutter, scheint aber die gleichen Plätzchen zu meinen. Der Name stimmt, das Aussehen auch. Sie sind etwas aufwendig herzustellen, aber dann … mmmhhh.

Und last but not least: Max Goldt, Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens, der gleichnamige Text aus diesem Buch, für Spielverderber wie mich.

Ich wünsche allen, die hier lesen, eine entspannte Zeit. Macht Euch ein paar schöne Tage und kommt gern wieder. :)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s